FAQ

Ich kann Euch bei den unbestimmten Funden weiterhelfen! Wohin muss ich schreiben?

Wir freuen uns über Mithilfe beim Bestimmen bisher unbestimmter Tiere. Sachdienliche Hinweise könnt Ihr gerne in den jeweiligen Kommentaren oder unter frau_meike (at) tiere – entdecken Punkt de hinterlassen, wir fügen sie dann in der jeweiligen Stelle ein.

Ich würde die Tiere auch gerne sehen. Warum stehen da oft nur so vage Ortsangaben?

Genau deshalb. Viele vor allem seltene Tiere sind scheu und störanfällig, mitunter so sehr, dass sie ihre Bruten aufgeben und nicht zurückkehren. Ihnen Horden von Wanderern auf den Hals zu hetzen, ist nicht im Sinne des Naturschutzes. Außerdem schätzen wir unsere Lieblingsorte besonders dafür, dass dort nur wenige Menschen unterwegs sind, und damit das so bleibt, ziehen wir es vor, nicht allzu genau zu verraten, wo der Punk abgeht.

Ihr habt etwas falsch bestimmt. Wohin muss ich schreiben?

Weil das Biologie-Diplom von Frau Meike schon ein paar Dienstage her ist, können Fehler selbstverständlich vorkommen. Ihr seid gerne angehalten, uns in den Kommentaren oder per Mail an frau_meike (at) tiere – entdecken Punkt de darauf aufmerksam zu machen. Beschwerden über taxonomisch strittige Unterarten werden nicht angenommen.

Warum sind die Bilder so schlecht?

Weil wir keine Fotografen sind und weil wir nicht wandern, um zu fotografieren. Das heißt, es gibt keine Tarnzelte, kein stundenlanges Warten, keine Ruhe, keine Stative und nichts, was man sonst noch so benötigen würde, um exzellente Fotos von den Tieren zu machen. Wenn wir zufällig etwas entdecken, versuchen wir, es zu fotografieren, das ist die ganze Magie. Je nach Scheu und Agilität des Tieres klappt das mal besser und mal schlechter, oft bleiben nur wenige Sekunden, um anzulegen, scharf zu stellen und abzudrücken. Von einigen Tieren haben wir deshalb nur Rücklichter, Ausschnitte oder verwackelte Muster – Motive, die für eine Betimmung reichen, aber eben nicht für den Pulitzerpreis. Wir haben uns entschieden, solche Fotos dennoch zu veröffentlichen, bis wir wieder einmal Glück haben.

Damit müssen wir jetzt alle irgendwie leben.

Was benutzt Ihr zur Bestimmung der Tiere?

Insekten

  • „Pareys Buch der Insekten“, Verlag Paul Parey, 1993
  • „Insekten – Handbuch und Führer der Insekten Europas“, Bechtermünz Verlag, 1991
  • Internetseiten:

    http://www.kerbtier.de/ für Käfer
  • http://www.pyrgus.de/ für Schmetterlinge

Spuren

  • „Spuren entdecken – Säugetiere in Norddeutschland“, Wachholtz Verlag, 2009
  • http://www.vogelfedern.de/, Internetseite für die Federbestimmung

Tierstimmen/Geräusche

  • http://www.soundarchiv.com/ – großes Portal mit allen möglichen Geräuschen, u.a. einer großen Natur-Abteilung
  • Eine App names Eurobirds, die zwar kaum Informationen zu den jeweiligen Vögeln enthält, aber dafür das gesamte Gesangsrepertoire der Art, also nicht nur den typischen Gesang, sondern auch Warnrufe, Bettellaute oder z.B. das Spechthämmern.

Sonstige Tiere

  • „KOSMOS Naturführer“, Franckh-KOSMOS Verlag, 1996 und 2014

Oh, und natürlich wüstes Herumgoogeln, das uns auf unqualifizierte Hobbyseiten in tschechischer Sprache führt, auf denen wir durch bloße Bildähnlichkeit zur Gewissheit gelangen, die wir alsdann hier verkünden.

Was geht mit Hund im Naturschutzgebiet?

Auf unseren Wanderungen sehen wir immer wieder Spaziergänger, die mit Hunden in Schutzgebieten unterwegs sind. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, doch unsere Wanderungen zeigen uns immer wieder, dass die Erwähnung nötig ist: bitte, führt die Hunde an der Leine. Ein Hund, der leinenlos durchs Unterholz stromert, stellt ungefähr für alle wildlebenden Tiere die maximale Störung mit zum Teil irreparablen Störungen dar. Bodenbrütende Vögel sind extrem scheu und verlassen bei Störung manchmal sogar ihr Nest, was bedeutet, dass die Eier/Jungen sterben. Aber auch Wiesel, Spitzmaus und Fuchs sind nicht scharf auf eine Begegnung mit Eurem Waldi. Deshalb führt Eure Hunde in der Natur, am besten immer und nicht nur im Naturschutzgebiet, an der Leine.

Wie ist eure technische Ausstattung?

Meike lehnt natürlich jeden Kommentar zu solchen Lächerlichkeiten ab, wohingegen Sascha als technologieaffiner Funtierfotograf gerne Auskunft gibt:

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